Gratis bloggen bei
myblog.de

Poesie

* Diese Gedichte habe ich geschrieben. Ich bitte euch, sie NICHT zu kopieren und nirgendwo anders ins Internet zu stellen.

Hier

Hier in einer einsamen Welt voller Träume...
Hier in einer geschäftigen Welt voller Räume...
Hier in einer natürlichen Welt voller Bäume...
Hier in einer verpesteten Stadt voller Leute...
Hier in einer vergangenen Welt ohne Heute...
Hier in einer nassen Welt voller Fluten...
Hier in einer heilen Welt voller Gutem...
Hier in einer realen Welt voll von alledem
Kann ich sehn
Kann ich stehn
Kann ich gehn
Und nirgendwo anders.

Geheimnis

Niemand kann erraten
Niemand kann erwarten
Niemand kann verstehen
Niemand kann es sehen
Niemand kann verraten
Niemand wird erfahren
Was ich niemals sagen werd'.

Im Nirgendwo

Es geht
Es läuft
Es wandert
Es marschiert
Es stolziert
Es schreitet
Es stolpert
Es fällt
Es fällt
Es fällt
Es fällt
Und nirgendwo
Auf dieser Welt
Da kommt es an
Nirgendwann

Traumtänzer

Die Träume kommen über Nacht
Dort wo das innerste noch wacht
Und nisten in der Fantasie-
Ein bess'res Plätzchen gibt es nie!
Sie schleichen durch die Dunkelheit
Machen sich dort langsam breit
Und man sieht sie tanzen.
Sie wirbeln einen bunten Tanz
Voll Geheimnis, schön und ganz
Zierlich, fliegend, aber schnell,
Süß wie feinster Karamell
Sauer wie Zitronenguss
Reißender als jeder Fluss
Mit Freude und mit vollem Glück
Doch von jedem ist ein Stück:
Auch die Trauer kommt vorbei
Voll Dramatik, Schreckensschrei:
Und schon wird der Tanz ganz dunkel
Umhüllt von einzelnem Gefunkel
Doch Gefühle könn´sich ändern
Der wilde Tanz aus allen Ländern
Kann auch Freude widerspiegeln
Kann alle Ängste leicht besiegen
Und schon sieht man in dem Traum
Einen Schokoladenbaum
Doch die Träume tanzen weiter
Aufrecht wie ein stolzer Reiter
Toben übermütig nun
Träume haben viel zu tun
Bringen mit verrückten Sachen
Jeden Träumer fast zum Lachen
In wildem, unheilvollem Stil
Bringen sie uns doch so viel
Mut und auch neue Gefühle
Ansichten und viele, viele
Ideen auch zum weiterdenken
Um den Geist darin zu tränken
Aus dem Tanz entstehen Dinge
Von denen kaum eins wirklich ginge.
Und ist man erwacht am Morgen,
Haben sie sich zurückgezogen
Sie fliegen weiter, in die Ferne,
Zum Himmel rauf und in die Sterne
Um andre Seelen zu entdecken
Und ihren Tanz von neuem zu erwecken.

Der Andere

Der Andere ist immer der, der man selbst nicht ist.
Doch woher weißt du, wer du bist?
Vielleicht sagt grad ein Anderer,
Der Andere bist du!
Und schon bist du ein Anderer
Im Nu.